Aus der Nähe sieht man, was den SigenStor ausmacht: schmale Fugen zwischen sauber gestapelten Modulen. Kein Kabelsalat aus Wechselrichter, Speicher und Steuerbox nebeneinander.
Ein Batteriespeicher ist schnell verkauft und ebenso schnell falsch ausgelegt. Der Reihe nach: wofür ein Speicher überhaupt da ist, wie groß er sinnvoll sein sollte, was der modulare Aufbau des SigenStor bringt, und wann sich die Investition wirklich rechnet.
Eine Photovoltaik-Anlage produziert dann am meisten Strom, wenn die Sonne hoch steht, also mittags, wenn im Haushalt oft am wenigsten verbraucht wird. Abends und morgens ist es umgekehrt: Der Bedarf ist da, die Sonne nicht. Ein Speicher überbrückt genau diese Lücke. Er nimmt den überschüssigen Mittagsstrom auf und gibt ihn dann ab, wenn Sie ihn brauchen. Das Ziel dahinter heißt Eigenverbrauchsquote: der Anteil des selbst erzeugten Stroms, den Sie auch selbst nutzen, statt ihn für wenig Geld ins Netz zu geben und teuren Netzstrom zurückzukaufen. Je höher dieser Anteil, desto mehr bringt Ihre PV-Anlage. Ohne Speicher liegt die Eigenverbrauchsquote in vielen Haushalten deutlich niedriger, schlicht weil ein Großteil der Erzeugung in Stunden fällt, in denen kaum jemand zu Hause ist.
Der häufigste Fehler ist ein zu großer Speicher. Eine Batterie, die abends nie leer wird, hat einen Teil ihrer Kapazität umsonst gekostet. Sie steht nur herum. Sinnvoll ist ein Speicher, der zu Ihrem tatsächlichen Abend- und Nachtverbrauch passt, nicht zu dem, was theoretisch hineinpasst. Überdimensionierung kostet Geld, ohne zusätzlichen Nutzen zu bringen. Deshalb steht am Anfang der Blick auf Ihr Verbrauchsprofil und Ihre PV-Anlage, nicht die Frage, wie viele Kilowattstunden maximal möglich wären.
Der Sigenergy SigenStor ist ein Baukasten. Ein bis sechs Batteriemodule stapeln sich zu einem schlanken Turm. Sie fangen mit der Kapazität an, die heute passt, und rüsten später nach, etwa wenn eine Wärmepumpe oder ein E-Auto dazukommt und der Verbrauch steigt. So kaufen Sie nicht auf Vorrat zu groß ein, sondern erweitern, wenn der Bedarf wirklich da ist.
Bei vielen Anlagen hängen Wechselrichter, Speicher und Steuerbox als einzelne Kästen nebeneinander an der Wand. Beim SigenStor sitzt der Wechselrichter und Energiemanager (SigenStor EC) als oberstes Modul im selben Turm, kein zusätzlicher Kasten an der Wand, keine Kabelbrücken zwischen Einzelgeräten. Das spart Platz und macht die Installation sauberer.
Ein Speicher entfaltet seinen Nutzen erst mit einem Energiemanagement, das den Strom im Haus lenkt. Über das Gateway kann das System PV-Erzeugung, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox aufeinander abstimmen, den Sonnenstrom also dorthin schicken, wo er gerade am meisten bringt, statt jedes Gerät für sich laufen zu lassen. So werden aus einzelnen Komponenten ein System, das zusammenarbeitet.
Viele wünschen sich, bei einem Stromausfall weiter versorgt zu sein. Was ein Speicher hier leisten kann, hängt von der konkreten Ausführung ab und ist keine Selbstverständlichkeit. Manche Systeme können ausgewählte Verbraucher für eine begrenzte Zeit weiterversorgen. Ein ganzes Haus unbegrenzt am Laufen zu halten, gehört nicht dazu. Ob und in welchem Umfang eine Ersatzstrom-Funktion für Ihre Situation sinnvoll und technisch sauber umsetzbar ist, klären wir konkret, statt es pauschal zu versprechen.
Am klarsten rechnet sich ein Speicher in Verbindung mit einer PV-Anlage und einem passenden Verbrauchsprofil: Wer tagsüber wenig, aber abends und nachts spürbar Strom braucht, nutzt den gespeicherten Sonnenstrom am besten. Kommen Wärmepumpe oder E-Auto hinzu, steigt der Eigenverbrauch weiter. Genau hier zahlt der modulare Aufbau sich aus. Wo das Verbrauchsprofil nicht passt oder keine PV-Anlage vorhanden ist, sagen wir das offen. Deshalb steht am Anfang die ehrliche Rechnung: Ihnen zu sagen, was für Ihr Haus stimmt. Ein Speicher ist kein Selbstzweck. Er lohnt sich, wenn er zu Ihrem Strom, Ihrem Verbrauch und Ihren Plänen passt.
Wie viel Speicher sich lohnt, hängt von Verbrauch, PV-Anlage und Zählerschrank ab. Wir rechnen das vor Ort durch, bevor über kWh gesprochen wird. Kostenlos und unverbindlich.